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Popstars 2000: Du bist mein Traum

Mit dem Jahr 2000 begann auch in der Musikszene eine neue Zeitrechnung. Zum ersten Mal wurde in Deutschland über das Fernsehen eine Band gecastet und das Sendeformat Popstars war geboren.

Die erste Popstars Jury bestand aus der niederländischen Sängerin und Moderatorin Simone Angel, dem Geschäftsführer des Musiklabels Mama Records Mario M. Mendryzcki und dem Musikmanager von Polydor Rainer Moseler. Das Ziel war, aus mehreren tausend Kandidatinnen eine Band aus fünf Mädchen zusammenzustellen.

In den ersten Shows bewarben sich über 4.500 Mädchen in verschiedenen Städten Deutschlands. Dort durfte jede ungefähr zehn Sekunden ein selbstgewähltes Lied vortragen. Wer dort einen ersten guten Eindruck hinterlassen hatte, konnte sich einem weiteren Wettbewerb stellen, dem sogenannten Recall. Durch diesen Ausscheidungswettbewerb wurden nach und nach immer mehr Mädchen aussortiert, bis die Jury schließlich 31 Mädchen zusammengestellt hatte, die zum Postars-Workshop nach Mallorca eingeladen wurden.

Dort trat dann zum ersten Mal die Person auf, die später das prägende Gesicht von Popstars werden sollte, nämlich der Tanztrainer Detlef D! Soost. Dieser ging mit den Mädchen teils äußerst rüde um und wer versuchte, mit ihm zu diskutieren, konnte eigentlich gleich seine Koffer packen. So mussten die Mädchen einen eisenharten Drill aus Gesangscoaching und knüppelhartem Tanztraining durchleben, der sie oft an den Rand des emotionalen Abgrunds brachte und dem Zuschauer ein Wellenbad der Gefühlsschwankungen vor Augen führte. Doch genau diese Emotionalität war der Erfolgsgarant von Popstars, durch den die Sendung zum Quotenhit wurde.

Am Ende setzten sich Sandy Mölling, Vanessa Petruo, Nadja Benaissa, Lucy Diakowska und Jessica Wahls im Casting durch und wurden zur ersten offiziellen deutschen Castingband No Angels. Ein weiterer Erfolgsgarant dieser Staffel war zudem, dass in der ersten Staffel “Popstars 2000: Du bist mein Traum!” noch das Zusammenwachsen der Band dokumentiert worden war und nicht nur das Aussortieren bis zur endgültigen Zusammenstellung der Band.